Transparenzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern
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Netzwerk Recherche: Wie wir an Informationen kommen - Praxishandbuch zum Recht auf Auskunft und Akteneinsicht

Als 26. Ausgabe in der Reihe der NR-Werkstätten ist die Publikation „Wie wir an Informationen kommen. Praxishandbuch zum Recht auf Auskunft und Akteneinsicht” im Juli 2024 erschienen. Diese ermutigt Journalist:innen, ihre Auskunftsrechte selbstbewusst gegenüber öffentlichen Stellen durchzusetzen.

Der erste Abschnitt, verfasst von Dr. Manfred Redelfs, bietet einen Überblick über die wichtigsten Rechtsgrundlagen, darunter das Landespressegesetz, das Umweltinformationsgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz. Der zweite Abschnitt enthält praktische Beispiele und Erfahrungsberichte verschiedener Autor:innen, die zeigen, wie diese Gesetze in der journalistischen Praxis angewendet werden können.

https://netzwerkrecherche.org/nr-werkstatt/werkstatt/wie-wir-an-informationen-kommen/

Schichten des Zugangs zu Informationen - Ergebnisse aus den Evaluationen unterschiedlicher Konzepte - Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow

Präsentation zur Evaluierung von Landestransparenzgesetzen und des IFG Bund zum Vortrag von Prof. Ziekow auf der  41. Sitzung der Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland am 3. November 2021

 

Protokoll mit Diskussionsbeiträgen dazu.

Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten veröffentlicht Praxishandreichung Transparenzportale

Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland (IFK) hat einen Leitfaden zum Aufbau und Betrieb staatlicher Transparenzportale herausgegeben. Über diese digitalen Plattformen können Bürgerinnen und Bürger amtliche Informationen und Daten abrufen, die durch die Verwaltung proaktiv bereitgestellt werden. Dazu sind sowohl Bund als auch Länder verpflichtet, sofern sie bereits über ein Transparenzgesetz oder eine andere entsprechende rechtliche Vorgabe verfügen.
Dr. Juliane Hundert, die als Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte 2024 den IFK-Vorsitz innehat, erklärt anlässlich der Veröffentlichung: »Der Zustand einer Demokratie und eines Rechtsstaats
bemisst sich unter anderem daran, wie transparent die öffentliche Verwaltung mit ihren Entscheidungen und Informationen umgeht. Je einfacher und umfassender Unterlagen und Daten durch staatliche Stellen bereitgestellt werden, desto wirksamer lassen sich auch Verschwörungsmythen und Desinformation entlarven. Allgemein zugängliche Transparenzportale können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.«
Die Praxishandreichung richtet sich an die Betreiber der Portale, an informationspflichtige Stellen sowie Nutzerinnen und Nutzer, die die Qualität einer Plattform prüfen möchten. Übersichtlich und kompakt gibt die IFK Tipps und Hinweise zur Gestaltung der Plattformen, benennt Anforderungen und zeigt konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf. Außerdem enthält der Leitfaden eine Checkliste, die die wesentlichen Kriterien zusammenfassend aufführt, beispielsweise zu den technischen Rahmenbedingungen, organisatorischen Festlegungen, der Barrierefreiheit und zum Verzicht auf Tracking.

Quelle: Landesinformationsbeauftragter Mecklenburg-Vorpommern

Siehe dazu auch das Protokoll der 43. Sitzung der Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten Protokoll der 43. Sitzung der Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland am 8./9. November 2022 in Kiel und die dort gezeigte Präsentation (Anlage 1).

Vergütungstransparenz verbessert mit Änderung des Sparkassengesetzes M-V

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat am 12. Juni 2024 eine Änderung des Landessparkassengesetzes beschlossen, womit die Sparkassen verpflichtet werden, die Gesamtbezüge der Sparkassenvorstände zu veröffentlichen und nicht mehr nur die Aussichtsgremien der Sparkassen verpflichtet werden, auf eine Veröffentichung hinzuwirken.

Der gesamte Vorgang in der Parlamentsdokumentation des Landtages Mecklenburg-Vorpommern.

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern Sebastian Schmidt begrüßt Änderung des Landessparkassengesetzes.

Sparkassen befinden sich in kommunaler Trägerschaft und handeln im öffentlichen Auftrag. Bürgerinnen und Bürger haben deshalb ein Recht darauf, die Höhe der Vergütung der Vorstände zu erfahren. „Aus Sicht der Informationsfreiheit begrüße ich die heute beschlossene Änderung ausdrücklich“, erklärt Sebastian Schmidt. Die Sparkassen sind im öffentlichen Auftrag handelnde Kreditinstitute in kommunaler Trägerschaft. Aus diesem Grund hätten Bürgerinnen und Bürgern ein legitimes Interesse, über die Gesamtbezüge der Vorstände informiert zu werden. Die bloße Hinwirkungspflicht der Träger auf eine Offenlegung der Bezüge, wie sie bisher im Gesetz geregelt war, habe sich jedoch in der Praxis als wenig effektiv gezeigt. „Die Neuregelung sorgt für eine erhöhte Transparenz und trägt dem Informationsanspruch der Bevölkerung Rechnung“, so Schmidt weiter.

 

Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Transparenzranking

Der Vergleich mit der Gesetzgebung anderer Bundesländer zeigt, dass es in Mecklenburg-Vorpommern noch erheblichen Handlungsbedarf gibt.

Das geht aus dem Transparenzranking von Mehr Demokratie und FragDenStaat hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuell mag der dort ausgewiesene 10. Platz relativ passabel erscheinen. Dies liegt aber maßgeblich an der vergleichsweise unbefriedigenden Situation in den anderen Bundesländern.

Die Darstellung fächert sehr anschaulich auf, welche Kriterien besondere Bedeutung haben.  https://transparenzranking.de/laender/mecklenburg-vorpommern/

  1. Erfahrungen mit dem Transparenzgesetz in Sachsen -
  2. Initiative zur Senkung der Kosten für Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz M-V und für ein Transparenzgesetz vom Landtag M-V abgelehnt.
  3. Wie funktioniert die technische Umsetzung des Transparenzportals?
  4. Marie Jünemann auf netzpolitik.org Die Demokratie vorwärtsverteidigen durch ein Transparenzgesetz
  5. Landespressekonferenz am 5. März 2024 - Die Initiative stellt sich vor.
  6. FAQ Transparenzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern
  7. Wie gelangen Daten und Dokumente in das Transparenzportal?
  8. Brief an Innenminister Pegel zur Vorstellung der Transparenzinitiative
  9. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern weiss noch nicht, was sie will.
  10. 45. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten für ein Transparenzgesetz
  11. Wie Digitalisierung der Verwaltung und ein Transparenzgesetz zusammenhängen - WDR
  12. Wie steht es um das Vertrauen in Demokratie in Krisenzeiten?
  13. Kleine Anfrage der Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen zu einem Transparenzgesetz M-V
  14. Was aber können wir tun, um das Vertrauen der Menschen in die Demokratie zu stärken?
  15. Neu: umfassendes Handbuch zur Informationsfreiheit, frei zugänglich
  16. NRD-Befragung hohe Zustimmung für Transparenzgesetze und Informationsansprüche der Bürger
  17. Hartmut Bäumer zum Bundestransparenzgesetz in der Frankfurter Rundschau
  18. Smart Cities an der Ostseeküste - Hansestädte wollen Digitalisierung voranbringen
  19. Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht!
  20. Landesbeauftragter für Informationsfreiheit zum 28 September 2023
  21. Start der Transparenzinitiative M-V
  22. Pressetermin am 28. September 2023 um 11 Uhr

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